Schützen & Begleiten
Unser Schutzkonzept
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Schutzkonzept
Als Gemeinde ist es unser Herzensanliegen, dass Kinder und Jugendliche bei uns einen sicheren Ort erleben – einen Raum, in dem sie sich angenommen fühlen, Vertrauen entwickeln und in ihrer Persönlichkeit wachsen können. Wir möchten sie stärken, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, ihre Identität zu entfalten und tragfähige Beziehungen zu Gott, zu anderen und zu sich selbst zu entwickeln.
Damit das gelingt, braucht es ein Umfeld, das von Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Schutz geprägt ist. Woche für Woche setzen sich unsere engagierten Mitarbeitenden dafür ein, diesen Raum zu gestalten – mit viel Herz, Verantwortung und einem klaren Bewusstsein für ihre Rolle.
Die Initiative „Schützen und Begleiten“ des Bundes Freier evangelischer Gemeinden ist eine Reaktion auf die zunehmende gesellschaftliche Sensibilität für Gewalt- und Missbrauchsfälle im Kinder- und Jugendbereich. Sie ermutigt Gemeinden, Schutzkonzepte zu entwickeln, Missstände nicht zu verschweigen und Verantwortung zu übernehmen. Als Gemeinde schließen wir uns diesem Anliegen bewusst an und passen das Schutzkonzept des Bundes aktuell an unsere örtlichen Gegebenheiten und Strukturen an.
In unserer Gemeinde gibt es eine Vertrauensperson, die als Ansprechpartnerin für Betroffene, Mitarbeitende und Gemeindemitglieder zur Verfügung steht. Sie hört aufmerksam zu, nimmt jede Rückmeldung ernst und geht Hinweisen auf mögliche Grenzverletzungen oder Gefährdungen sorgfältig nach. Wenn es Hinweise auf Kindeswohlgefährdung – wie Missbrauch, körperliche oder seelische Gewalt – gibt, wird sie nicht allein handeln, sondern fachliche Hilfe in Anspruch nehmen. Das kann eine Beratungsstelle, das Jugendamt oder – wenn nötig – die Polizei sein.
Damit Kinder und Jugendliche bestmöglich geschützt sind, entwickeln wir als Gemeinde aktuell verbindliche Standards für unsere Mitarbeitenden im Kinder- und Jugendbereich. Dazu gehören die Unterzeichnung eines Verhaltenskodexes, die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses sowie regelmäßige Schulungen zum Thema Schutz vor Gewalt und Missbrauch. Diese Maßnahmen setzen wir Schritt für Schritt um, um eine verlässliche und transparente Grundlage für unsere Arbeit zu schaffen.
Wir wollen ein sicherer Ort sein – ein Ort, an dem Vertrauen wachsen kann. Missbrauch und Gewalt dürfen bei uns keinen Raum haben.
